AERO 2014 - Friedrichshafen

„Mendig – Friedrichshafen – Mendig – die Ölspur lebt“! Auch in diesem Jahr haben wieder einige der Mendiger Flieger die inzwischen jährlich stattfindende internationale Luftfahrtmesse AERO in Friedrichshafen besucht.

 

Das Wetter war toll und somit stand der Anreise per Flugzeug nichts im Wege. Nach der Planungsphase stellte sich die tatsächliche An- und Abreise für die meisten Teilnehmer als „Individualreise im Flieger“ dar, nachdem sie Hotel und "Slot" für die Landung in EDNY gebucht hatten soweit nicht Konstanz als Domizil bevorzugt wurde. Auf der Messe traf man sich dann wieder und tauschte Neuigkeiten und Erlebnisse aus. Am Abend ging es dann entweder per Flugzeug oder Katamaran nach Konstanz zu einem der ausgewählten Hotels.

 

Die Übernachtung in Konstanz mit gemeinsamen Abendessen am See und Blick auf die Alpen war wieder einer der erholsamen Höhepunkte des Fliegerausfluges.

 

Am nächsten Tag ging es dann entweder nochmals zur Messe, für diejenigen, die am Vorabend angereist waren, oder es stand der Heimflug auf dem Programm.

 

Friedrichshafen und AERO 2014 war erneut ein gelungenes Fliegerevent mit tollem Flugwetter und vielen Messeeindrücken – da waren sich alle teilnehmenden Besatzungen einig. Und nach der Messe ist bekanntlich vor der Messe. Es bleibt abzuwarten, wer wohl bald seinen Messeeinkauf stolz präsentieren wird ...

 

Es grüssen Richard S. / Albert, Oli M. / Richard G., Herbert / Martin, Dierk / Walter und Siggi / Renée 

 

Ein Wunderschöner Trip nach Dänemark mit den UL´s

Zu einer vier Tagesreise mit unseren UL´s trafen wir Tom, Richard, Martin und Herbert uns  in Mendig am Donnerstag den 15.8.2013. Erst wurden die Remos und die Breezer gründlich gecheckt, das magere Gepäck verstaut bevor wir in der Fliegerhütte zum gemeinsamen Briefing uns zusammensetzten. Dank Tom's Kontakte und Grobplanung mit organisierten Unterkünften standen die Endziele der einzelnen Tagesrouten fest. Martin hatte hervorragend die Flugplanung übernommen, so wurden beim Briefing noch Notam´s und vor allem das Flugwetter besprochen. 

 

Um 10:00 loc startete die D-MTFW in Formation mit der D-MNHP unter Kontrolle des Flugleiters Siggi (Danke Siggi!). Erster Stopp erfolgte in Münster Telgte EDLT zur Stärkung der Piloten und Co.  Die zweite Etappe führte uns über Nordholz. Hier wurden wir im Aeronauticum Museum sehr freundlich empfangen und genossen eine Privatführung durch die tollen Ausstellungsflugzeuge. 

 

Ausführlich wurden wir im Rumpf der "Breguet Atlantic" über die Arbeit der 16 köpfigen Besatzung informiert, deren Aufgabe das Ausspähen von U-Booten und deren Zerstörung aus der Luft war. Im Außengelände waren gut erhaltene Jet wie z.B. der Starfighter und Tornado und andere zu sehen.

 

Am Etappenziel des ersten Tages in Schleswig Kropp EDXC  wurden wir von Adi sehr nett erwartet. Per Hoteltaxi ging es in die Stadt Schleswig. Hier, vor dem Zimmerbeziehen, erfreuten wir uns am kühlen Flensburger Bier. Den Abend erlebten wir bei gutem Essen in der Asgaard Brauerei . Danach erfolgte ein ausgedehnter Sparziergang durch den wunderschöner Stadtteil "Holm", ein Fischerort. auf dem Heimweg durfte ein Absacker in der urigen Kneipe Patio nicht fehlen. Ein gelungener Tag geht zu Ende.

 

Tipps:

http://www.aeroclubkropp.de/Aero-Club-Kropp/anflug-kropp-edxc.html

http://www.aeroclubkropp.de/Verein/ansprechpartner.html 

 

 

Am Freitag ging es nun endlich weiter Richtung Dänemark. Vor Überflug der Grenze war aber zunächst noch ein ausführlicher Abstecher Richtung West auf dem Programm, um die Inseln Föhr, Amrum und Sylt wenigstens aus der Luft kennenzulernen. Unser nächstes Ziel sollte dann eigentlich Stauning sein, um das dortige Luftfahrtmuseum zu besuchen. Leider nahm aber Richtung Norden die Sicht immer mehr ab und so sind wir kurz entschlossen in Esbjerg gelandet - ein Flughafen mit regem Helikopterverkehr, von dem aus die Helis Richtung Bohrinseln in der Nordsee starten. Das Wetterbriefing versprach Richtung Osten bessere  Verhältnisse, so dass  wir kurz entschlossen direkt unser Tagesziel anzusteuern: Endelave. 

Endelave ist eine kleine Insel mit einem schnuckeligen Landeplatz. Gepflegte Graspiste, ein altes Bauernhaus und:  keine Flugleitung vor Ort - man landet einfach! So simpel kann die Fliegerei sein! Herbert konnte sich ein Bad in der Ostsee nicht verkneifen (Respekt!), Spende als Landegebühr in einen Briefkasten einwerfen, eins der ca. 50 Fahrräder, die vom Betrieber des Flugplatzes gegen einen Spende zur Verfügung gestellt werden, ausgesucht und nach Endelave - Dorf geradelt, wo uns im Endelave Kro ein wohlverdientes Bier erwartete (es können auch 2 Biere gewesen sein....). Im einfachen, aber netten Hotel haben wir  gut gegessen und viel gelacht. Ein schöner Tag!

 

Tipps:

Kostenloses persönliches Wetterbriefing DK in englisch +4539157272 

Endelave Flugplatz http://www.toftairforce.dk/Default_G.htm

Endelave Unterkunft  http://www.endelave-kro.dk/

 

 

Der Samstag begann mit einem leckeren Frühstück bei Brian im Endelave Kro. Die nette dänische Wetterberaterin hatte gute Nachrichten und so flogen wir, dieses Mal ohne Flugplan, unter FIS Aufsicht meist über Wasser den Stoerebelt mit der riesigen Brücke, die an die Golden Gate Bridge erinnert, entlang Richtung Süden.

Ziel war eine weitere Insel. Auf Femoe gibt es einen Gastwirt, der sich einen kleinen Graslandestreifen an seinen Gasthof gebaut hat. Mitten in den Feldern landet man und rollt bis vor den Gasthof – isst man dort zu Mittag kostet es keine Landegebühr! Das ist doch mal ein Erfolgsmodell! 

Vom dänischen Wirtshaus-PC aus wurde der Flugplan aufgegeben und mit vom Mittagessen auf der Sonnenterrasse frisch gestärkten Besatzungen erhoben sich Breezer und Remos dann am frühen Nachmittag wieder gen Himmel nach Deutschland.

Der Flugweg führte bei Traumwetter über Lolland und Fehmarn nach Sierksdorf nahe Lübeck. Dort konnten wir mit bereitgestellten Kanistern bei der Autobahntankstelle in unmittelbarer Nähe Sprit holen, unseren Flugplan schließen und bei einem Kaffee die noch frischen Eindrücke der Flüge über die dänische Südsee „verarbeiten“.

 

Die letzte Etappe des Tages ging dann quer über Travemünde, den „Amazonas des Nordens“ und die Elbe nach Lüneburg. Der citynahe Grasplatz ist leicht zu finden und uns erwarteten ein froh gelaunter Flugleiter und Iris und Matthias vom LSV Lüneburg, die sich fantastisch um unser Quartier am Platz gekümmert hatten. 

In der nahe gelegenen Gasthaus-Brauerei Nolte konnten wir den Abend zusammen mit unseren Gastgebern bei zünftigen Gerichten und einigen „Sommerloch“-Spezialbieren und Malz-Schnäpsen ausklingen lassen. 

 

Tipps:

http://www.gasthausbrauereinolte.de/

PPR Lüneburg http://edhg.de/anflug

 

Der letzte Tag unserer Tour startete in der Vereinsgaststätte des LSV Lüneburg bei starkem Kaffee und einem reichhaltigen Frühstück, zubereitet von Familie Wagner, die uns bereits am Vorabend mit ersten Gerstenkaltschalen nach der Landung versorgt hatten.

Nachdem auch die Flieger mit Super versorgt waren konnte es losgehen!

 

Die erste Zwischenlandung nach einem ruhigen Flug mit ordentlich Gegenwind erfolgte in Bohmte-Bad Essen bei Nieselregen, dem Vorboten der von Westen kommenden Schauerfronten des Sonntags. Als Ausgleich für das miese Wetter wurden wir von den Segelfliegerinnen des LSV Wittlage mit frischen Waffeln und Kaffee verwöhnt. Nachgetankt wurde auch und wir brachen mit Plan „direct Mendig“ auf.

 

Von diesem Plan mussten wir jedoch über dem Bergischen deutlich nach Osten abweichen und entschieden uns spontan zu einer Zwischenlandung im Regen auf dem Grasplatz von Schameder. Ein schöner Platz mit sehr freundlichen Menschen und ohne Landegebühr! Sowas geht tatsächlich auch in Deutschland!

Der Kantinen-Dienst öffnete eine Büchse Knackwürste für uns und mit viel Senf und Kaffee entstand unter Zuhilfenahme des Regenradars die Heimflug-Planung via Siegerland nach Mendig, wo wir am frühen Nachmittag bei Sonnenschein sicher landeten.

 

Tipps:

Flugplatz Bohmte-Bad Essen http://www.lsv-wittlage.de/verein.php?page=3

Flugplatz Schameder http://www.flugplatz-schameder.de/cms/front_content.php?idcat=47 

 

 

Resümee: der nahe Norden ist mit dem Meer und den Inselflugplätzen ein echtes Erlebnis für uns Eifelflieger gewesen und wir können die Reise uneingeschränkt zur Nachahmung empfehlen!

 

Einzig für ULs benötigt man einige Tage Vorlauf, da Dänemark für ULs eine Einflugerlaubnis fordert. Diese ist kostenlos per email erhältlich.

 

Details dazu hier: 

http://www.dulfu.dk/?pid=66

http://www.dulfu.s-2.dk/data/archive/files/EnglishInfo2010.pdf 

http://airfields.dk/ 

 

 

AERO 2013 - Friedrichshafen - die Flieger aus Mendig, Mönchsheide und Niederstetten kommen!

Aus dem ersten AERO-Besuch der Mendiger in Friedrichshafen hat sich nun schon eine kleine Tradition entwickelt. Und der Teilnehmerkreis wächst von Jahr zu Jahr. Vom 24. - 27.04.2013 hies es wieder "Tore auf für das Messeevent der allgmeinen Luftfahrt 2013"! Mit planerischem Weitblick aber auch kurzfristiger Spontanität wurde den Wetterkapriolen getrotzt und erneut ein fliegerisches Gemeinschaftserlebnis zum Nachahmen in die Realität umgesetzt. 

 

Am 24.04.2013 hies es bereits Flugzeuge volltanken und vorbereiten, letztes fliegerisches fit-up gegen den "Winterrost" der Piloten. Am 25.04.2013 ging es dann Schlag auf Schlag. In kurzem zeitlichen Abstand starteten die insgesamt sechs Flugzeuge und trafen sich zum Zwischenstopp in Mengen. Nach Auftanken für Mensch und Maschine ging es in zwei Rotten entsprechend der genehmigten slots direkt auf den Verkehrsflughafen Friedrichshafen EDNY und zum angrenzenden Messegelände. 

 

Nach ausgiebigem Messebummel ging es per "Alternativtransportmittel" zu unserem Übernachtungsort - Konstanz. Die Fahrt mit dem Katamaran wurde erforderlich, da der Flugplatz Konstanz aufgrund von Überschwemmung kurzfristig seinen Betrieb einstellen musste. Der Blick auf die Alpen bei bestem Wetter war eine Augenweide. 

 

Ein schönes Abendessen am Hafen durfte natürlich nicht fehlen.

 

Zurück nach Friedrichshafen natürlich auch wieder mit unserem neuen, lieb gewonnenen Boliden - dem Katamaran! Und Zufälle gibt es immer wieder. Nicht nur, dass Renée mit den netten Franzosen flirtetete ... nein auch Steve war mit auf dem Katamaran, der Käufer unseres "Zotteltiers".

 

Am 25.04.2013 hiess es dann auch wieder Abschied nehmen und Rückflug. Chris Lasche ging mit seiner Rans über ETHN weiter in den "wilden Osten", während die anderen Luftfahrzeuge sich den Weg in das graue und regnerische Rheinland suchten. 

 

Frei nach dem Motto - Reisen bildet - es grüßen Renée, Siggi, Dierk, Stefan, Richard, Oli, Herbert, Chris und Walter

 

"SFG goes UL" - wir erleben den Baufortschritt unserer neuen Z602 economy mit

Mit dem Beschluß aus der Mitgliederversammlung im August 2012 konnte die Bestellung des ersten eigenen aerodynamisch gesteuerten Ultraleicht Flugzeuges für die Sportfluggruppe Mendig umgesetzt werden.

 

Etwas mehr als 4 Jahre nach Indienststellung wurde unser Ausbildungs-UL Typ Z602, Kennzeichen D-MOZD, Mitte Februar 2013 aus dem Flugebtrieb genommen. Die durch 9 Mitglieder aus Privatkapital beschaffte „Zottel“ hat uns dank einsatzfreudiger Fluglehrer mit über 1000 unfallfreien Flugstunden nicht nur viele neue Scheininhaber eines Luftsportgeräteführerscheins beschert, sondern damit auch die Grundlage für eine außerordentlich positive Entwicklung des Vereins geschaffen.

 

Jetzt allerdings wartet bereits der neue Eigentümer auf die Übergabe der gebrauchten Zodiac.


Eine adäquate „Ablösung“ konnte die Sportfluggruppe fast vollständig aus eigenen Mitteln finanzieren und so wurde bereits Ende Oktober 2012 der Kaufvertrag für eine Z602 economy bei Roland Aircraft in Mendig unterzeichnet. Ein für uns alle einmaliges Erlebnis, das wir bei leckerer Verpflegung (Danke Judith!) und einem Glas Sekt gebührend feiern konnten! 

 

Die neue Z602 economy wird in silber lackiert und wahrscheinlich das Kennzeichen D-MMEN tragen. „Economy“ heißt die leichte Basis-Ausstattunsvariante, die wir mit Mode S Transponder, 2-Frequenz-Funkgerät und Anti-Collision-Light etwas aufgepeppt haben. Der Facelift des Ganzmetall-Tiefdeckers umfasst jetzt GfK Winglets und hat viele kleine Verbesserungen erfahren. Die Schrauber unter uns wird jedoch vor allem die neue Fahrwerk-und Bremsanlage freuen, die nun weniger zeitraubende Aufmerksameit bei der Wartung benötigt.

Angetrieben wird die D-MMEN wieder von einem Rotax 912ULS mit 100 PS. Der leistungsfähige Propeller beschert dem Flieger eine traumhafte Performance sowohl beim Start auf kurzen Plätzen als auch in der Endgeschwinfdigkeit jenseits der 200km/h.

 

Roland Aircraft plant die Fertigstellung im März 2013.Wir freuen uns auf unser neues Mitglied aus Aluminium und werden an dieser Stelle weiter berichten. 

 

 

Unser Dank gilt an dieser Stelle auch Judith & Roland Hauke für die gute Zusammenarbeit über 4 Jahre D-MOZD!

 

Für den Vorstand,

 

Tom 

 

 

Bonjour Colmar!

Wir sind schon oft mit dem Auto daran vorbeigefahren, ohne zu halten. Jetzt war Colmar aus der Luft fällig und es hat sich gelohnt!Am 15.9.2012 ging es mit der ' Delta Meike Tangö Fox Wiskii' ins Elsass. Praktisch: Man braucht keine spezielle Frankreich-Karte, alles ist noch in der ICAO- Karte DFS, Blatt Stuttgart, enthalten. Aber Achtung: Kontrollzone Strasbourg hat mehr Pflichtmeldepunkte, als auf der Karte eingezeichnet sind. Man sollte sich deshalb die Anflugblãtter von Strasbourg besorgen. Diese sind problemlos via Internetauftritt der französischen Flugsicherung (https://www.sia.aviation-civile.gouv.fr/html/frameset_encoursMSE_fr.htm) zu bekommen. Wir sind über die VFR-Route (N-W-W1-W2-S) geflogen. 

Colmar ist eigentlich nicht für UL zugelassen. Eine PPR-Anfrage über die Internetseite des Flugplatzes Colmar-Houssen wurde problemlos positiv beschieden. Funk in Englisch war in Colmar (fast) kein Problem. Nach Direktanflug auf RWY 19 waren wir nach 1:40 Std. am Ziel. Tower und Service sehr freundlich. Nach kurzer Taxifahrt (13,- EUR) waren wir in unserem Hotel, welches wir mit etwas Glück gerade noch am Vortag buchen konnten.

Welche Epoche auch immer man mag: Colmar hat die passenden Gebäude. Ihre Entstehungszeit überspannt sechs Jahrhunderte. Zu Fuß lässt sich die weitläufige Altstadt am besten entdecken. Viele schöne Plätze mit unzähligen Möglichkeiten, draußen zu sitzen und es sich gut gehen zu lassen. Viele nette Geschäfte. Trotz vieler Touristen wirkt die Stadt normal. Stadtpläne mit empfohlenen Rundgängen sind überall erhältlich.

Besonders gut hat uns der Rundgang in Dunkelheit gefallen. Dank Lichtarchitektur, mit der die historischen Gebäude in unterschiedliche Lichtstimmungen getaucht werden können, ist das wirklich ein Erlebnis!

Natürlich darf in Colmar ein gutes Essen nicht fehlen. An Restaurants mangelt es nicht. Besonders schön und zum Teil direkt am Wasser liegen viele Restaurants im alten Fischerviertel entlang des Quais de la Poissonerie im sog. Klein-Venedig. Wir haben dort direkt am Wasser hervorragend gegessen und den Tag ausklingen lassen. 

Rückflug am Sonntag bei strahlendem Wetter mit einem Abstecher über den Schwarzwald und Blick auf die Alpenkette: Ein schönes Wochenende mit vielen neuen Eindrücken. Colmar - wir kommen gerne wieder!
PS. Danke an Renée, die meinen Flugleiterdienst übernommen hat!

Prüfer von der Landesluftfahrtbehörde überzeugt sich von Ausbildungsstand des Mendiger Flugschülers

Wenn eine praktische Prüfung in der Luftfahrt ansteht, dann ist dies auch für einen bereits erfahrenen Piloten immer eine besondere Situation. Unser Mitglied Martin Wildschütz hatte in der SFG-Mendig e.V. bereits seine UL-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und reichlich Flugerfahrung im In- und Ausland gesammelt. Unter dem Motto "lebenslanges Lernen" wollte er sich aber damit nicht begnügen und setzte gleich noch die PPL-N Flugausbildung drauf.

 

Nach erfolgreicher Theorieprüfung und den absolvierten praktischen Ausbildungsinhalten auf dem Ausbildungsluftfahrzeug DA 20 Katana unseres Kooperationspartners stand nun für ihn die Praxisprüfung auf dem Programm. Hierfür reiste extra Herr Thomas Züscher, Mitarbeiter unserer beaufsichtigenden Landesluftfahrtbehörde vom Landesbetrieb Mobilität nach Mendig an und überzeugte sich vor Ort von den fliegerischen Fertigkeiten des PPL-N Flugschülers. Nach intensivem Briefing ging es anschl. in die praktische Flugprüfung. Klar war die Freude groß, als der Prüfer zu erkennen gab, dass Martin "mal wieder eine Meisterleistung" ablegte und mit Bravour bestand. Herzlichen Glückwunsch und viele erfolgreiche Flüge wünscht der Ausbildungsleiter Walter mit seinen Fluglehrerkollegen, den unterstützenden Renée und Siggi und dem gesamten Vorstand

 

Sommerfreuden für Robert Bell

Da hatte unser UL-Schüler und Mitglied Robert Bell, als bereits erfahrener Trike-Pilot, gut Lachen. Nachdem auch bei ihm der "Bazillus" der Dreiachs-gesteuerten Luftfahrzeuge ganze Arbeit geleistet hatte, konnte er nun bereits seinen ersten Ausbildungshöhepunkt in der SFG-Mendig e.V. feiern - der erste Alleinflug auf dem Ausbildungsluftfahrzeug D-MOZD. Mit ihm freuen sich (links im Bild) sein Fluglehrer Mikel Kreutzer und der Ausbildungsleiter Walter Kottmann (rechts im Bild), der nach dem erfolgreichen cross-check den Alleinflugauftrag erteilte. Der gesamte Vorstand gratuliert und wünscht ihm weiterhin viel Spaß und rasches Vorankommen in der Flugausbildung.

Kurs Nordost oder „von Kreide, Wasser und Raketen“!

Der letzte Besuch auf Usedom lag schon sieben Jahre zurück – also war es mal wieder an der Zeit! Außerdem war mir damals die Landung in Peenemünde verwehrt geblieben. Das konnte so nicht bleiben:
Mit einem Overnight-Stop im bereits gut bekannten Korbach am Edersee beginnt  das Fliegerwochenende nach Nordosten. Ein wirklich sehr gepflegter Grasplatz mit einem freundlichem niederländischen Betreiber. Henk Martens sammelt alte Flugzeuge und Autos – dieses Mal hat er eine MH.1521C Broussard mit Sternmotor in der Luft.

Der letzte Besuch auf Usedom lag schon sieben Jahre zurück – also war es mal wieder an der Zeit! Außerdem war mir damals die Landung in Peenemünde verwehrt geblieben. Das konnte so nicht bleiben:
Mit einem Overnight-Stop im bereits gut bekannten Korbach am Edersee beginnt  das Fliegerwochenende nach Nordosten. Ein wirklich sehr gepflegter Grasplatz mit einem freundlichem niederländischen Betreiber. Henk Martens sammelt alte Flugzeuge und Autos – dieses Mal hat er eine MH.1521C Broussard mit Sternmotor in der Luft.

Ein spätes Frühstück in der gemütlichen Flugplatzgaststätte, ein ausführlicher Schnack mit dem Flugleiter und schon fühlen wir uns zu Hause im hohen Nordosten und melden uns spontan für Sonntag morgen gleich wieder zum Frühstück an! (Landegeb. 3,50€; Super 1,62€) Wer hier auch übernachten möchte, kann dies in der dem Restaurant angeschlossenen Pension preiswert tun – Auskunft gibt Frau Schäding 03971 - 25 85 30.

Nach einer großen Runde über Schloß und Gärten von Putbus und die Kreidefelsen von Rügen landen wir wie bereits einige Tage zuvor bestätigt am frühen Nachmittag am frühen Nachmittag aus dem langen Endteil von See aus mit einer laaaangen Landung auf der 2,4 km messenden „13“ in Peenemünde. Ein echtes Erlebnis!

Der Platz ist im Sommer 10-18 local geöffnet. Auskunft erteilt Flugleiter Herr Klotz 0176-10777704. Sehr freundlich werden wir schon per Funk auf der Insel Usedom begrüßt.  (Landegeb. 7€ / Abstellen 7€ / AVGAS vorh.) 

Quartier beziehen wir am Platz in einer einfachen Ferienwohnung (rund 50€/Nacht) und übernehmen die bereits reservierten Fahrräder. 
Auf geht’s zum ca. 2km entfernten Historisch-Technischen Museum, dessen Kern eine interessante Ausstellung im alten Kraftwerk der ehemaligen Raketenversuchsanstalt bildet.  Obwohl Peenemünde die Wiege der deutschen Raketentechnik im Dritten Reich war und das Know-How später auch eine wichtige Basis für die Weiterentwicklung der Technik bei den Siegermächten darstellte, ist die Geschichte der Versuchsanstalt leider sehr bedrückend: viele tausend Häftlinge und Zwangsarbeiter wurden zu Opfern der mit hohem Druck betriebenen Wehrforschung.

Nach dem obligatorischen Gewitterschauer radeln wir weiter an die Ostsee nach Karlshagen und geniessen in der Nähe der Strandpromenade in der Abendsonne frischen Fisch und schwarzes Bier. Zurück geht’s per Fahrrad entlang des Peene-Deichs vorbei an Resten alter Baudenkmale zurück Richtung Platz, wo dieser erlebnisreiche Tag bei einem Bierchen ausklingt.

Am Sonntag Morgen geht es mit Zustimmung von Flugleiter Klotz bereits um 09:30 zurück nach Anklam: Frühstück und Nachtanken. Aufgrund des aufziehenden Regens landen wir zunächst nochmals in Neubrandenburg, um nach ausführlichem Wetterbriefing den Heimweg durch das Niederschlagsgebiet zu wagen. Besonderheit beim Start: wir dürfen direkt vom parallel zur Runway verlaufenden Taxiway Echo starten - eine echte Besonderheit auf diesem Platz!

Auf dem Weg begleitet uns – wie zuvor telefonisch von den sehr freundlichen Flugleitern der Plätze entlang unserer geplanten Flugstrecke berichtet - Nieselregen mit ceiling in ca. 1000ft GND und knapp 10km Flugsicht noch bis westlich von Parchim, bevor es endlich aufreißt und wir eine gute Stunde später bei Sonne wieder in Korbach landen.Aufgrund der wetterbedingten Verzögerung muß der Besuch des kleinen Luftfahrt-Musems in Rechlin-Lärz dann wohl bis zum nächsten Trip in diese Richtung warten. 
Nach lecker Kaffee&Teilchen in Korbach mache ich mich später alleine auf den kurzen Flug nach Mendig.


McPomm – wir kommen wieder!
HPT

 

Rauchbier und Schäufala - Bamberg am 4./.5. August 2012

Ein Wochenende in Bamberg stand schon lange auf dem Programm und am 4./5. August war es dann soweit. DMEIK und DMTFW machten sich um Punkt 10.00 Uhr auf den Weg nach Bamberg (ETEJ: www.aeroclub-bamberg.de). Der Platz macht offiziell am Samstag erst um 13.00 Uhr auf. Dank Herrn Horn (Kontaktdaten auf der Internetseite) war aber ab 11.30 Uhr ein freundlicher Flugleiter vor Ort und nach 1:28 Flugzeit bei bestem Wetter sind wir wohlbehalten gelandet. Bamberg hat kein offizielles Anflugblatt in der AIP. Die notwendigen Infos finden sich aber im Internet.  Taxi in die Stadt (ca. 14,- EUR) zum nicht ganz billigen, aber absolut empfehlenswerten Hotel Nepomuk. Tolle zentrale Lage direkt an der Regnitz, sehr schönes Ambiente. 

Als erstes stand natürlich ein ausführlicher Bummel bei herrlichem Wetter auf dem Programm. 
Bamberg ist absolut sehenswert und wir haben es nicht geschafft, uns alles auch nur halbwegs anzuschauen. Wiederholung ist daher vorprogrammiert.Abends dann Essen in einem der vielen Brauerei-Biergärten (Spezialkeller). Zwar sehr schöner Biergarten mit tollem Blick über Bamberg, Essen aber eher bescheiden. Auch das sog. Rauchbier ist nicht jedermanns Sache. Der Abend klang dann bei Wein in dem dem Hotel angegliederten Restaurant Eckerts aus, wo wir bis spät abends direkt an der Regnitz draußen sitzen konnten.

Am Sonntag ging es dann nach ausgiebigem Frühstück weiter nach Weimar. Nach kurzer Passage "On-Top" über den Thüringer Wald nach 40 Minuten Flugzeit sichere Landung in Weimar (EDOU), wo wir überaus freundlich und hilfsbereit empfangen wurden. Da es schwierig war, ein Taxi aufzutreiben hat uns Rosi in die Stadt gefahren (Spende für die Kaffeekasse war selbstverständlich!). Ausgiebiger Rundgang durch Weimar und nach einem verspäteten Mittagessen ging es um 16.00 Uhr zurück Richtung EDRE. Mit kleinen Umwegen, um lokalen Gewittern auszuweichen, waren wir nach knapp 2 Stunden wieder in heimischen Gefilden.
Fazit: Bamberg ist ein schnell erreichbares, absolut lohnenswertes Ziel. Zur Nachahmung empfohlen! 

Ein Tag wie kein anderer – oder „ der verborgte Schlepp-Pilot“

Anruf von Willi Nagel am Samstag Abend – ich dachte: …bestimmt was kaputt an der Tango Whiskey“…aber es kam alles ganz anders. Davon möchte ich berichten.
 
„Tom, den Koblenzern ist ne Schleppmaschine ausgefallen und ich hab dich mit der Remmo zusammen verborgt. Achso, ja, zu den Deutschen Meisterschaften im Segelkunstflug!“ 
**Schluck** - Wettbewerb! – das hab ich ja noch nie gemacht – bestimmt nicht ohne und hohe Anforderungen an den Schlepp-Piloten…
 
Es sollte sich herausstellen, dass es nicht ganz trivial ist, aber mit etwas Augenmaß und Aufmerksamkeit gut zu schaffen… 
Sonntag kurz nach neun schwebte ich also mit der DR400 in EDRK ein und bekam sofort eine Abstellposition direkt am Segelflugstart 24 in der Außenkurve am Rollhalt.

Jede Menge relativ kompakter Segelflugzeuge und eine Handvoll Schleppmaschinen am Start. Beim Briefing im Zelt waren wir etwas über 40 Wettbewerbsteilnehmer und 5 Schlepp-Piloten. Die ruhige Atmosphäre und die souveräne Wettbewerbsleitung ließen dann auch die Bedenken der Schlepp-Piloten rasch verfliegen, denn…

…wir drei „neuen“ bekamen noch ein Privat-Briefing:
Die „Box“ – ein Luft-Würfel mit 1km Kantenlänge, der in unserem Falle in 4750ft MSL endet, ist der Turnraum. Anflug des Schleppzuges mit bereits mindestens 1 Minute zuvor erreichter Ausklinkhöhe, d.h. für den Schleppzug grooooße „Platzrunde“ nach Norden (der normale Platzverkehr nutzte ausschließlich die Koblenzer Südplatzrunde) und über Koblenz Stadt nach Güls Richtung Box. 

Dort dann Meldung „Tango Whiskey - 1 Minute zur Box“ und mit Kurs 240 mittig in die Box einfliegen. Der Segelflieger wählt den Ausklinkzeitpunkt ab dann selber und die Schleppmaschine verlässt sofort die Box – in diesem Falle nach Norden.

http://www.dskm2012.de/index.php/organisation/infos-fuer-piloten
 
Klingt alles eigentlich ganz einfach – und war es rückblickend auch, denn die Start-Crew staffelte die Schleppzüge meist so gut, dass es oben kaum Gedränge gab. Immer nur EIN Segelflieger darf nämlich in die Box.
 

Bei den Abstiegen mit Argusaugen auf der neuen CHT-Anzeige der DR400 gab es reichlich Zeit zu üben und ein geeignetes Verfahren zu erfliegen, das kontrollierte Abkühlung des Triebwerks und raschen Abstieg passend kombiniert.
 
Die Schlepps mit den Kunstflug-Segelfliegern werden übrigens meist schneller als üblich geflogen – mindestens 130km/h , beim Swift auch gern 140km/h am Stau. Ungewohnt für den Piloten ist der recht lange Horizontalflug des Schleppzugs in die Box hinein, aber gut für’s Triebwerk, da ja schon mit verminderter Leistung horizontal geflogen wird.
 
 
Was beim Briefing begann, setzte sich den Tag über fort: trotz manchem verständlicherweise angespanntem Kunstflugpiloten herrschte ganztägig eine sehr entspannte Atmosphäre und perfekte Koordination am Start ganz ohne Hektik. 
Grund dafür ist neben den erfahrenen Organisatoren sicher auch eine ruhige Wettbewerbsfrequenz für Schlepps und Box, während die Wettbewerbsleitung die Koordination mit Koblenz Info und dem normale Platzverkehr übernimmt.

Und sogar eine späte Mittagspause gab’s für uns mit Tortellini frisch vom Italiener – und am Abend standen immerhin über zwei Stunden Schleppzeit im Buch und es ging für die TW und mich zurück auf die Heide.
 
Resümee: ein Tag wie kein anderer! Viel gelernt und viele neue Eindrücke! 

Und nebenbei wieder ein Beweis für eine gelungene Kooperation im Luftsport: 
DR400 vom LVM, Schlepp-Pilot von der SFG Mendig, Wettbewerb beim Aero-Club Koblenz.
 
HPT
 
Impressionen:  so dopen Kunstflugpiloten :-)

Impressionen 2: „Hansguckindieluft“ – die Jury bei der Arbeit

Von der Vulkan-Metropole in die Kulturhauptstadt

Das anhaltend schöne Sommerwetter zog uns Ende Juli 2012 nochmals nach Thüringen, nachdem die Ostseeküste und der Nordosten der Republik als Ziele wegen schlechten Wettervorhersagen auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden mussten.

 

Noch vor Einsetzen der Vormittagsthermik hoben die Breezer und die Remos G3 pünktlich Richtung Marburg-Schönstadt ab. Begleitet von sich auflösendem Frühdunst über dem Westerwald erreichten wir in ca. 40 Minuten den sehr gepflegten Grasplatz kurz vor zehn Uhr morgens.

Der freundlicher Flugleiter kassierte 4€ Landegebühr und telefonierte für uns nach einer Frühstücksmöglichkeit und bald konnten wir uns gemütlich bergab zum Clubheim des angrenzenden Golfclubs aufmachen – bei „Strammem Max“ und Milchkaffee konnten wir’s uns unter Sonnenschirmen am kleinen Clubteich gemütlich machen. Golfen und Fliegen passt gut zusammen (siehe Bild).  Marburg selbst ist nur wenige Kilometer entfernt und mit dem Taxi preiswert erreichbar. 

Gestärkt ging es in der brutzelnden Mittagssonne wieder bergauf zum Flugplatz zurück. Hier trennten sich dann die Wege: für die Breezer gings zurück an den Vulkan, die Remos G3 machte sich auf Richtung Osten. Vorbei am „Monte Kali“ bei Heringen an der Werra  und der CTR von Erfurt führte uns die Kurslinie zum ca. 4 NM südöstlich von Weimar gelegenen Sonderlandeplatz Weimar-Umpferstedt.

 

 

Die Piste hat eine Kuriosität – sie wechselt mittendrin von Gras auf Asphalt, eine Relikt aus den Zeiten des Agrarflugs der DDR.  Die freundlichen Betreiber wiesen uns einen Abstellplatz auf Gras zu, wo wir die G3 verzurrten und konnten anschließend auf einen Kaffee das kleine Bistro kennenlernen. Für gestrandete Besatzungen gibt es auch Übernachtungsmöglichkeiten am Platz.Landegeühr 4,-€, Abstellen 3,50€, Superbenzin auf Nachfrage kostengünstig erhältlich!  http://www.flugplatz-weimar.eu/de/Metanavigation/pilots_information.php 

 

 

Mit dem Rosi’s Taxiservice (0800 8202020) ging´s ins Städtchen. Als Übernachtung können wir die dem Residenz Cafe angegliederte Pension direkt am Goethepark empfehlen! http://www.residenz-pension.de/
Der sommerliche Nachmittag und Abend vergingen sehr angenehm bei thüringischer Küche, Schwarzbier, Saale-Unstrut Wein, sehenswerter Kleinkunst und einem langen Spaziergang durch die wirklich gemütliche Innenstadt der Kulturhauptstadt Thüringens. Weimar hat ein reichhaltiges Kulturprogramm und es gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten an diesem Symbolort mit großer Vergangenheit! http://www.weimar.de/homepage/

Gut ausgeschlafen machte sich die Remos Besatzung gegen Mittag nach einem ausgiebigen Spaziergang durch den großen Goethe-Park auf den Heimweg; der Heimweg forderte uns bedingt durch Schlechtwetter noch ein wenig navigatorisch bevor wir am Nachmittag wieder sicher in Mendig landeten.
Fazit: Wir können eine Reise nach Weimar wirklich empfehlen und waren bestimmt nicht zum letzten Mal dort! Zu persönlichen Planung: Entfernung Mendig-Weimar im Direktflug nur ca. 300km.
HPT

Dolkosh – oder „Sommer 2012 – wir wären dann soweit!“

Der erste schöne Flieger-Sonntag seit langem – GAFOR „C“ und Sichten von mehr als 50km, dazu ein leichter Ostwind. Endlich mal wieder los!

In Mendig machten sich nach kurzem Briefing fünf Dreiachser auf den Weg nach Dolmar-Kühndorf an den Thüringer Wald zum Mini-FlyIn genannt „Dolkosh“ nach dem großen Vorbild in USA: P92 D-MUFH mit Micaela und Bernd, Werner (LVM) auf CT D-MWWD, Herbert mit Sohn auf Breezer D-MTFW, Renée und Siggi auf CT D-MILI und Thomas und Tom auf Remos G3 D-MNHP.

Mit leichtem Gegenwind führte uns Kurs 080 über Westerwald und Vogelsberg in knapp 90 Minuten an das UL Gelände Dolmar auf 1690 ft. mit leichtem „Altiport Feeling“.

Die Flugleitung hatte den Wunsch eines gemeinsamen Überflugs, dem wir gerne nachkamen, bevor die 5 Mendiger ULs kurz nacheinander auf 400m leicht ansteigendem thüringischem Gras sanft aufsetzten.

Am Boden empfing uns bei Sonnenschein eine FlyIn gewohnte Betriebsamkeit mit einem bunten Gemisch aus Motorschirmen, Trikes und Dreiachsern.

 

Das Fliegerstüble bemühte sich alle hungrigen Piloten, Begleitungen und Gäste des FlyIn satt zu bekommen und wir konnten einigen interessanten Flugvorführungen zusehen. 

 

Die „MILI“ zog es schon etwas früher heimwärts mit einem geplanten Zwischenstopp in Marburg-Schönstadt und die restliche Mendig Formation hob kurz nach 18 Uhr auf dem Dolmar auf der 22 hangabwärts ab.

Begleitet von ruhigstem Sommerabendwetter und noch erstaunlich vielen Segelfliegern, die die letzte Restthermik des Tages erschnüffelten, genossen wir den störungsfreien Heimflug in die Abendsonne.

Sommer 2012 – wir waren dabei!

 

Und wer mal hin möchte thüringisch „spachteln“ – das Fliegerstüble und der Platz sind immer offen:

 

http://www.flugschule-dolmar.de/index.php?option=com_content&view=article&id=61&Itemid=69

 

 

Air Display, Messe und Notfalltraining

Aviation Expo EUROPE 2012 bot alle Möglichkeiten

- 27.06.2012 -

Vom 22. - 24. Juni 2012 öffnete die internationale Luftfahrtmesse Aviation Expo EUROPE 2012 in Bitburg ihre Pforten. Die Veranstaltung mit kleiner, feiner Flugshow und ausgeprägtem internationalen Charakter, nicht zuletzt auf Grund der Lage des früheren Militärflugplatzes in unmittelbarer Nähe zu Luxembourg, hat mittlerweile schon Tradition. Zahlreiche Besatzungen der SFG Mendig e.V., unserem Kooperationsverein auf der Mönchsheide sowie der umliegenden Flugplätze zog es erneut zu dieser besonderen Veranstaltung.

 

Wie bei Luftfahrtveranstaltungen üblich, kommt der fliegerischen Vorbereitung eine besondere Rolle zu. Neben Wettervorhersage und NOTAM-check stand das Studium der speziellen Anflugverfahren über die eigens ins Leben gerufenen Anflugpunkte November und Sierra im Mittelpunkt. Die erforderlichen slots wurden kurzfristig per Telefon direkt mit dem Turm in Bitburg abgesprochen und zugesagt.

Während die meisten Besatzungen den Anflug über November wählten, so hatte sich eine Besatzung für ein Notfalltraining besonderer Art entschieden - das Üben von "Rettung aus schlechtem Wetter" war angesagt. Hierzu wurden über die frei zugängliche Adresse www.cenor.org die Instrumentenanflugverfahren des amerikanischen Militärflughafens Spangdahlem zusätzlich studiert. Nach dem Start war dann sofort Frequenzwechsel zu Langen Information angesagt, die Kontrollzone Büchel wurde als "not active", "Spangdahlem active" bestätigt - das war quasi die Musterlösung für unseren Plan. In 17 NM und 4000 ft MSL wurde dann Spangdahlem TWR gerufen und unsere Absicht übermittelt - localizer 23 established, request practice approach ILS 23 in ETAD, anschl. DCT BITBURG.

 

 

Nach kurzer Denkpause des amerikanischen TWR controlers und Übermittlung des QNH in InchHG (hier hilft eine Tabelle HectoPascal/InchHG ansonsten Nachfragen) erfolgte die Radarführung durch ETAD GCA auf 129,475. Bei 7 NM - fully established ILS 23 - ging es zurück an den TWR, die Decision Altitude beträgt 1397 ft, "maintain VMC" galt selbstredend für den gesamten Übungsanflug. Auf Höhe von Spangdahlem ging es dann in einer Rechtskurve direkt in Richtung Bitburg, wo nach weiterem Frequenzwechsel noch inerhalb der CTR Spangdahlem dem straight in approach auf Bitburg runway 24 nichts mehr im Wege stand. Notfalltraining abgeschlossen - dickes Dankeschön an unsere amerikanischen Radar und TWR controler!

 

Die beigefügten Bilder zeigen Impressionen des Messebesuchs, der Ausstellungshalle, der Luftfahrzeuge auf den Freiflächen und natürlich auch ein Luftbild - wie schon fast üblich in großer "Familienrunde".

 

Der Rückflug verlief dank leichtem Rückenwind übrigens etwas schneller als der Hinflug, das u.a. Bild belegt eine ground speed von etwas über 150 Kt ... die Welt des leichten Fliegens hat sich doch gewandelt ...

 

 

Viele Grüße von den Mendiger Messebesuchern!

AERO Friedrichshafen - Das Rheinland macht mobil -

ein Reisebericht

Die Vorbereitungsmaßnahmen und Planungen waren nicht zu übersehen, am Donnerstag, 19. April 2012 war es wieder soweit. Insgesamt machten sich 7 Luftfahrzeuge mit Besatzungen von der SFG-Mendig e.V. zusammen mit einem Luftfahrzeug unserer Fliegerkameraden von der Mönchsheide sowie einem Luftfahrzeug von unseren Hangelarer Fliegerfreunden zu einem fliegerischen zweitägigen Ausflug in Richtung Bodensee zur internationalen Luftfahrtmesse AERO 2012 auf.

Nachdem im Vorfeld die Besatzungseinteilung bereits erfolgt war und auch die für den Messebesuch bei Anreise mit Luftfahrzeugen obligatorischen Slots beantragt waren, lauschten alle Crew-Mitglieder sehr aufmerksam dem abschließenden Briefing am Donnerstagmorgen im Clubheim der SFG-Mendig. Im Zuge des Wetterbriefings waren rasch mögliche wetterbedingte Zweifel an dem geplanten Flugvorhaben zerstreut.

 

Nach Studium der NOTAM-Lage und Einteilung der Reihenfolge einschl. Emergency-Briefing starteten die Luftfahrzeuge zeitlich gestaffelt mit einer Dreierformation (ein "Band-Leader" vorneweg) zunächst in Richtung Verkehrslandeplatz Schwenningen. Bei nur wenigen Schauern war die Anreise problemlos, der Anflug in Schwenningen erforderte aufgrund des vorherrschenden Seitenwindes mit Windscherungen jedoch die volle Aufmerksamkeit. Nach Begrüßung unseres "Nachzüglers" aus Hangelar, Betankung und freundlicher Begrüßung sowie Unterstützung durch den Flugleiter ging es zunächst zu Fuß in das internationale Luftfahrtmuseum Schwenningen. Die Eigentümer ließen es sich nicht nehmen, unsere "Reisegruppe" persönlich über die Geschichte des Museums zu informieren und mit uns bei Kaffee und Keksen etwas mehr als üblich zu plaudern. Der Anblick der zahlreichen, zum Teil durch Hagelschaden in Mitleidenschaft gezogenen Exponate ist wahrlich beeindruckend.

Wieder ging es zum Briefing - diesmal im Turm des Flugleiters. Die Besatzungseinteilung war gleich geblieben, der Weiterflug zum Verkehrslandeplatz Konstanz war das erklärte Etappenziel. Schlag auf Schlag erhoben sich die Luftfahrzeuge in Richtung Südosten. Bereits nach wenigen Flugminuten waren die schneebedeckten Alpen am Horizont zu sehen, danach das schillernde Wasser des Bodensees. Die Landung in Konstanz mit erneut freundlicher Begrüßung durch den örtlichen Flugleiter vollendete den fliegerischen Teil des ersten Tages.

 

Wir unterstützten noch zwei E-Flieger bei der Hotelsuche, dann ging es auch gleich per Taxi in unsere Unterkunft, direkt in der City von Konstanz gelegen. Jeder hatte Zeit für Einchecken, Stadtbummel und auch Eisessen mit wieder Blick auf Wasser und Alpen. Um 1900 hatten sich alle zum gemeinsamen Abendessen in der Lounge des Hotels verabredet und es wurde bereits ausführlich der Weiterflug am Folgetag zur AERO nach EDNY - Friedrichshafen besprochen. Reiner Zufall, dass im Flat-TV zeitgleich eine weitere Sendung von Cobra 11 mit Fliegeraufnahmen von Mendig lief!

Freitag, 20. April 2012: Frühstück, Fahrt mit dem Taxi zum Flugplatz, "Wecken" unserer Flugzeuge, alles lief planmäßig, nur unsere Zodiac sorgte zunächst für eine kleine Verzögerung. Das intensive Auseinandersetzen mit den im AIP Supplement veröffentlichten Einflugverfahren zur AERO 2012 hatte sich bezahlt gemacht, alle Luftfahrzeuge landeten nach einem Flug über den Bodensee bei morgendlicher Sonne verzugslos in EDNY und für die Besatzungen stand ein entspannter Messebesuch rund um die Luftfahrt an.

Am Nachmittag stand dann der Aufbruch in Richtung Heimat bzw. für das Luftfahrzeug unserer Hangelarer Fliegerkameraden der Weiterflug Richtung Schweiz auf dem Programm. Zu den bekannten 7 Luftfahrzeugen gesellte sich dann auch noch die D-EDUR, die ebenfalls den Heimflug nach Mendig antrat. Etwas Umplanung wurde erforderlich, da die Zodiac diesmal hartnäckig das Anlassen verweigerte, das Luftfahrzeug verblieb zunächst in EDNY, die Besatzung stieg um auf DR 400 und FK 12 - dickes Dankeschön an alle, die bei der technisch bedingten Umplanung und den weiteren Maßnahmen unterstützten. Für zwei Luftfahrzeuge stand noch ein kurzer Zwischenstopp in Mengen-Hohentengen zwecks Zwischenbetankung auf dem Programm, alle anderen Flugzeuge flogen "am Stück" direkt zurück nach Mendig. Die Schauer während des Rückfluges erleichterten das anschließende obligatorische "Fliegerputzen".

Nach der Landung gab es glückliche Gesichter, reichlich Flugerfahrung mehr und natürlich viel Gesprächsstoff rund um neue Flugzeuge, Avionik und Luftfahrtliteratur, die es auf der Messe zu bestaunen gab, leider mussten zwei Besatzungen z.T. kurzfristig absagen, sonst wären insgesamt sogar 9 Luftfahrzeuge vom Rhein am Bodensee gewesen.

Es grüßen die teilnehmenden Besatzungen mit "Band-Leader" Renee und Walter.

AERO 2011 – one team one mission -

Stuttgart Tower: D-MPAO formation you are cleared for low approach runway … - ein Kurzbericht

Als die freundliche Towercontrollerin die clearance für den low approach erteilte, war die five ship formation der Mendiger Flieger ihrem Tagesziel Mengen schon recht nah. Denn pünklich zur AERO 2011 erfolgte die Anreise der Flieger von Mendig über Bad Dürkheim zum Übernachtungsflugplatz Mengen/Hohentengen. Ehrensache, dass man um Kontrollzonen keinen Bogen fliegt, sondern im Formationsflug nach Einflugfreigabe die Nähe mit den Verkehrsflugzeugen suchte. Und während die 5 ULs aus Mendig nach ausführlichem Briefing mit Zwischenstopp in Bad Dürkheim die Anreise antraten, machte sich ein weiteres UL aus Niederstetten auf den direkten Weg nach Mengen.

 

Im Volare
Im Volare

Es folgten mit den beiden Schul-ULs noch Platzrundenflüge mit Oliver und Herbert, bevor das feine Abendessen im VOLARE nicht nur wegen den bezaubernden Bedienungen den netten Tagesabschluss mit Gaumenfreuden ergänzte.

Am Samstag ging es dann Schlag auf Schlag: Frühstück, Briefing, Vorflugkontrolle, um ab 0900 loc abflugbereit am Rollhalt zu stehen. Die Nacht war kalt, nicht nur für unsere Mitreisenden, die „männlich“ im Zelt nächtigten, auch die Flieger hatten Reif angesetzt, insofern taten wir gut daran, uns früh um sie zu kümmern. Nach ATIS-Abhören und zweimaligem Frequenzwechsel folgte das „cleared to land“ für die Mendiger 6 ship formation auf der Grasbahn von EDNY.

 

Briefing mal anders
Briefing mal anders

Nur noch ein Katzensprung zum Messebesuch, wobei die AERO 2011 wohl doch etwas ruhiger als in den Vorjahren erschien aber damit lief vieles auch sehr familiär und gemütlich. Insbesondere die Halle mit den Tschechischen Luftfahrzeugen hatte es dem ein oder anderen Mitreisenden besonders angetan … ob das wirklich an den Fliegern lag?

Rückreise dann im Einzelmarsch, während die JS direkt nach ETHN zurück flog, die ZD und die FH direkt nach Mendig gingen, legten HS, AO und LI nochmal einen Zwischenstopp auf dem City Airport Mannheim ein, von hier ging die HS ebenfalls zurück nach ETHN, LI nach Koblenz und die AO nach Bad Dürkheim zur nächsten Veranstaltung.

 

 

Die Teams Siggi mit Renee, Bernd mit Gerd, Oliver mit Walter, Oliver mit Richard, Pascal mit Herbert und Thomas mit Christian blicken auf einen erfolgreichen Ausflug mit vielen neuen Fliegereindrücken zurück – vielen, vielen Dank an alle Mitreisende und die helfenden Hände.

 

Karneval in der dritten Dimension

- 20.02.2012 -

...so oder so ähnlich könnte man den Ausflug der Mendiger "Narren" an Rosenmontag zum Flughafen Siegerland beziffern. Nach dem obligatorischen Anwärmen der Triebwerke ging es mit DA 20 und SF 260 zunächst nach Koblenz, wo aus der Zweierformation zusammen mit der D-MERK eine lockere Dreierformation gebildet wurde. Das ungleiche Triple machte sich dann auf den Weg Richtung EDGS. Schon über Funk war die Begrüßung herzlich, "Ihr flüchtet wohl vor den Narren" klang die nette Stimme vom Turm als die Landeinformationen trotz Abhören von ATIS übermittelt wurden. Nach kurzer Pause und einem lokalen Flug mit der "flammneuen" Dynamik zwecks avionik-check auf dem ILS 31 ging es gleich wieder zurück gen Koblenz. Nach Kaffee und Kuchen erfolgte der Rückflug nach Mendig. Mit einigen Platzrunden auf dem Ausbildungs UL Savannah klang der Rosenmontag der Mendiger Flieger gemütlich aus.

 

Plan B am Fronleichnamswochenende

Ein Reisebericht

- 27.09.2011 - Aus Schlechtwettergründen fiel die von Torsten Gottschalck und Mikel Kreutzer super vorbereitete Tour nach Ungarn leider buchstäblich ins Wasser. Die reiselustigen Piloten ließen sich jedoch nicht entmutigen und planten kurzfristig einen Kurztrip an die Loire in Frankreich. Die D-MOZD mit Oli Merkt und Richard Schiffer, die D-MEIK (die Neuanschaffung von Torsten) mit Torsten Gottschalck und Mikel Kreutzer und die D-MILI mit Siggi Pietschmann und Renée Pedrazzini starteten am 24.06. als Formation bei durchwachsenem Wetter gen Westen.

Nach ca. 3 Std. Flugzeit mit einer Zwischenlandung bei Reims erreichten die Formation ihr Ziel, den Flugplatz von Blois Le Breuil (LFOQ) (zwischen Orélans und Tours). Mit dem Mietwagen ins Hotel und anschließend zum Apéro ins Städtchen erlebte die Gruppe einen schönen und lauen Sommerabend im Stadtzentrum von Blois. Am Samstag ging es vormittags in das ca.40km entfernte Amboise, das Museum und das letzte Domizil von Leonardo Da Vinci besichtigen.

Bei schönstem Wetter unternahmen die drei Flieger dann nachmittags einige Flüge auf kleine Flugplätze der Umgebung inklusive Loire-Schlösser-Besichtigung von oben. Bei dieser Gelegenheit konnte Torsten die notwendigen Flüge für seine Passagierberechtigung durchführen. Nach einem wiederum sehr leckeren Abendessen mit Ausklang ging es sonntags wieder auf demselben Weg zurück nach Mendig EDRE.

 

Vielen Dank an alle Teilnehmer für das sehr schöne und gelungene Wochenende.

 

Eine umfangreiche Bildergalerie findet Ihr HIER